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Im Fitnessstudio

Mittwoch, 27. April 2011 von Esther

In letzter Zeit bin ich des öfteren im Fitnessstudio, um meine schwangerschaftsgebeutelte Bauchdecke wieder in den Normalzustand zurückzuversetzen. Auf diesem Weg gibt es eine Vielzahl von Steinen, die es zu überwinden gibt.

Zunächst mal sei der chronische Mangel an Motivation genannt. Auf der Couch ist es, wenn das Kind gerade schläft, einfach viel gemütlicher.

Ist man endlich dort angekommen, sollte man meinen, das Schlimmste wäre überstanden und ab jetzt läuft der Rest halt so von selbst… weit gefehlt.

Meistens drücke ich mich vor den Muskelmaschinen und reiße ein kleines, nettes Kardioprogramm ab - aber davon wird die Bauchdecke ja auch nur geringfügig besser.

Neulich war ich allerdings hochmotiviert, in guter Gesellschaft und außerdem war wenig los. Also ran an die Muskelmaschinen!

Aufgrund des geringen Andrangs war der Großteil des Trainings schnell geschafft - bis ich mich den Bauchmuskeln widmen wollte. Zunächst nahm ein wirklich exorbitant adipöser Typ auf dem Gerät meiner Wahl platz. Da ich ja wirklich gut finde, dass sich Leute mit Gewichtsproblemen in so einen Laden trauen, (denn die meisten Menschen dort sind so erschreckend gut gebaut, dass ich mich enorm dick und Micha sich enorm schmächtig fühlt) wartete ich natürlich gern. Allerdings hatte der nette Mann ein Buch dabei (Thema: Programmierung unter Linux), das er nach wenigen Wiederholungen immer wieder in die Hand nahm, quasi um Körper UND Geist zu trainieren. Nach gefühlten 10 Minuten erhob er sich endlich. Da meine Motivation aber nicht so groß war, als dass ich zum Gerät gespurtet wäre, kam mir jemand in die Quere - ein jüngerer Typ ganz ohne Gewichtsprobleme, der sich unglaublich gut mit dem Kerl auf dem Gerät nebenan verstand. Es verging wieder reichlich Zeit und die Beiden trainierten offenbar mehr ihre Rhetorik, als ihren Körper. Klar hätte ich mal nachfragen können, ob ich mich mit meinem erstaunlich kurzen, schwachen Durchgang mal fix dazwischenmogeln könnte - aber genau bei dieser erbärmlichen Vorstellung wollte ich kein Publikum.

Als ich vor lauter Langeweile meinen Blick schweifen lies und mich eigentlich schon mit dem nicht ganz unerfreulichen Gedanken abgefunden hatte, den Bauch heute Bauch sein zu lassen, fand ich das gleiche Gerät noch mal ein paar Meter weiter - und zwar völlig herrenlos. Also doch noch fix den Bauch trainiert, ein paar Treppen gestiegen und auf dem Liegefahrrad einige Seiten gelesen… jetzt warte ich nur noch darauf, dass sich das alles bezahlt macht.

i can’t breath till i release what’s inside

Mittwoch, 21. Juli 2010 von Esther

Das könnte jetzt alles sehr durcheinander werden, aber auch sehr persönlich. Schwierig in Worte zu fassen.

In was für Momenten merkt man, dass man lebt? Ich meine die Momente, in denen man das Gefühl hat, das Herz müsste zerspringen, weil es endlich spürbar schlägt. Die Momente, in denen alles andere egal ist, man sich nicht mehr über seinen doofen Job oder den zermürbenden Alltag ärgert. Die Momente, in denen sich das Leben lohnt, die es einfach wert sind, morgens wieder aufzustehen und weiterzuatmen.

Vielleicht könnte man auch einfach fragen “was ist Dir in Deinem Leben das wichtigste”? Aber diese Frage finde ich zu plakativ. Klar, mein Mann, meine Tochter, meine Freunde usw. Bitte nicht falsch verstehen: Das alles ist wunderbar und meistens echt schön. Aber ich stecke bis zum Hals in Alltagssumpf und drohe ständig daran zu ersticken. Und meistens merke ich das noch nicht einmal. Das ist ein schleichender Prozess.

Sonntag war einer dieser Abende, die mich da rausgezogen haben. Ein Abend, der so voller Bedeutung für mich ist, dass so vieles in den Hintergrund rückt, was vorher wichtig schien. Ich könnte jetzt weiter mit sehr polemisch, hochtrabend klingenden Adjektiven um mich werfen, aber jemand anders hat das mal sehr schön auf den Punkt gebracht:

“This so-called ’shit’ is what I live for / it’s why I’m alive / I’ll never smother the fire. forever burning inside / I’m at the point where I’m sucked in by the message. I get this passion / this fury is mine. It keeps me alive / I can’t breath till I release what’s inside.

Say I care too much and I got it all wrong? I’m in this for the message / it’s more than just a song / blood, sweat, intensity / every broken knuckle or busted knee / I’m doing my best and I’m doing my part / DON’T CRITICIZE ME WHEN THERE’S NO FIRE IN YOUR HEART!”

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heute im studi-vz

Donnerstag, 13. Mai 2010 von Esther

ich bin gerade mal meine Liste an Freunden im Studi-VZ durchgegangen (eigentlich nur, weil ich ein Profil stalken wollte - bis zu diesem Profil bin ich allerdings noch nicht vorgedrungen…) und hatte dabei nur einen Gedanken (und das bei bestimmt jedem 2.Profil): “Wer bist Du und was machst Du in meiner Freundesliste?” Seit die meisten Leute nur noch unter Pseudonym und Witz-Profilbild (dabei bin ich doch gar nicht mit Jürgen Rüttgers befreundet) unterwegs sind, erkenne ich sie einfach nicht wieder…

Robert stellte schon die durchaus berechtigte Frage: “Das ist aber wirklich Deine Liste?!”

eigentlich…

Mittwoch, 10. Juni 2009 von Esther
  • Eigentlich wollte ich schon längst Bilder von unserem traumhaften Phantasialand-Trip posten.
  • Eigentlich müsste ich gerade arbeiten, aber Familie XY hat die Magen-Darm-Grippe.
  • Eigentlich sollte das Wetter besser sein, wie ich finde.
  • Eigentlich sollte man seine Hochzeit nicht komplett selbst planen müssen - wofür hat man schließlich nen Bräutigam, Trauzeugen und Freunde?
  • Eigentlich sollte mir mein Brautkleid passen, aber die Schneiderin sagt, ich bin zu fett.
  • Eigentlich müssten Micha und ich noch nach Karlsruhe, aber irgendwie krieg ich das nicht hin.
  • Eigentlich macht mir Passiv-Rauchen nix aus, aber heute war es echt grenzwertig.
  • Eigentlich geh ich am Freitag mit Familie Z schwimmen, aber ich habe wenig Lust meinen anscheinend zu pummeligen Körper (siehe oben) in knappe Synthetik zu hüllen.
  • Eigentlich sollte ich keine Kekse essen, aber es steht “Vollkorn” drauf…

ein bißchen frei

Mittwoch, 27. Mai 2009 von Esther

Nach den vielen, fiesen und emotional anstrengenden Überstunden der letzten Woche, habe ich heute einen freien Vormittag. Werd dann zwar trotzdem noch 6 Stunden arbeiten, aber ausschlafen tat schon gut.

Na ja, wie gesagt: auf der Arbeit ist das schlimmste erst mal überstanden, aber in den anderen Familien geht es natürlich munter weiter.

Es wird demnächst mal wieder Zeit für etwas Entspannung. Von daher ist ein Ausflug ins Phantasialand geplant. Wann genau, steht noch nicht fest. Vielleicht jetzt irgendwann an Pfingsten. Dafür könnten wir etwas Unterstützung gebrauchen. Denn der Micha ist so ein Draufgänger. Robert und ich hingegen sind eher Hasenfüße. Von daher sitzt der Micha immer allein im Karussel und musste sich in der Vergangenheit dabei schon mit sehr merkwürdigen Menschen unterhalten.

Also hier noch mal der Aufruf: Wer hat einen strapazierfähigen Magen, Interesse an knallbunt leuchtenden, aufregenden Fahrten und ist auch ansonsten für jeden Quatsch zu haben?

So! Aber jetzt muss ich mich mal fertig machen, mit dem Hund spazieren gehen und dann ab zur Arbeit!

wie es ist…

Mittwoch, 20. Mai 2009 von Esther

… dafür verantwortlich zu sein, Kind und Eltern zu trennen, weiß ich jetzt. Verstörend.

ein paar gedanken

Sonntag, 03. Mai 2009 von Esther
  • war die letzten 2 Werktage krankgeschrieben
  • unser Hund findet sonniges Wetter nur gut, wenn er in der Ruhr baden darf
  • Gimp ist (für mich) ein guter Photoshop-Ersatz, den man weder stehlen noch bezahlen muss
  • Office 2007 in der Ultimate-Version gibt’s für Studenten grad für 52€
  • die Hochzeitsplanung läuft schleppend
  • meine Diät läuft ebenfalls schleppend
  • Bei nächster Gelegenheit kauf ich mir Lightroom - die Testversion hat überzeugt
  • Opera ist der beste Browser der Welt
  • in Oberdahlhausen gibt es eine sehr schrullige Hausärztin… die Suche nach dem perfekten Arzt geht also weiter

fettkater und andere sonntagsärgernisse ;)

Sonntag, 05. April 2009 von Esther

Nur für die, die noch nicht von mir vollgenörgelt wurden: Ich bin auf Diät! Seit einigen Wochen schon. Auf Anraten einer ernährungswissenschaftlich erfahrenen Arbeitskollegin von mir esse ich hauptsächlich nur noch Ballaststoffe und Eiweiß. So gut es geht verzichte ich auf Kohlehydrate, Fett und Zucker und so. Leider heißt das, dass ich keine Nudeln mehr essen darf… doof! Ich liebe Nudeln. Neben Pizza (die ich natürlich auch nicht mehr esse), waren sie mein Leibgericht. Jetzt ernähre ich mich von Vollkornflakes mit etwas Obst und fettarmer Milch zum Frühstück. Dann gibt es hier und da eine Scheibe Vollkornbrot mit Putenbrust oder nem Kräuterquark. Und dann mach ich mir abends meist noch einen fettreduzierten Naturjoghurt mit Obst und Haferflocken. An guten Tagen gibts als warme Mahlzeit auch mal Reis mit Huhn oder Kartoffeln oder so.

Diese Ernährungsumstellung erklärt auch, warum Micha und ich uns einen Brotbackautomaten gekauft haben. Vollkornbrot ist sonst einfach so teuer…

Ansonsten ergänze ich mein gesundes Leben durch Sport (Heimtrainer-Radfahren, viel mit dem Hund gehen und Wii Fit). Und ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich schon knapp 4 Kilo abgenommen. Gestern habe ich die lang ersehnte 58kg-Marke unterschritten, was mit einem einmaligen Pizzakonsum belohnt werden sollte. Also gab es gestern Abend in heiterer Runde eine kleine Pizza Magherita und ein paar Pizzabrötchen und heute fühl ich mich echt elend. Ich komm überhaupt nicht in die Gänge, hab Kopfschmerzen und mein Magen findet Vollkornbrot seit neustem wohl viel cooler als Pizza… Na ja…

Aufgrund meines etwas unmotivierten Zustands hat es mich umso mehr geärgert, mich heute mal wieder an die Korrektur meines Buchartikels für meinen ehemaligen Prof zu setzen, aber damit bin ich unglaublicherweise gerade fertig geworden! Hurra! Also hab ich dem Prof den Kram per Mail geschickt und warte auf die nächste Post mit den nächsten 10 Kommentaren an meinem Werk, die ich bearbeiten darf, aber was man nicht alles für Ruhm und Ehre tut…

Und zu guter letzt habe ich dieses Wochenende unglaublich viel Geld ausgegeben! Ich hab mir eine Sony Alpha 300 + Zubehör bestellt, damit ich auch endlich dem Fotowahn fröhnen kann. Danach waren wir dann Hochzeitstorten-probieren und haben direkt ein 4 stöckiges Monstrum in schickem Design in Auftrag gegeben. Ach ja und gestern Abend hab ich außerdem den Flitterwochentrip nach München in ein 4Sterne-Hotel gebucht, aber der war im Gegensatz zum Rest fast noch ein Schnäppchen ;) (Anm. d. R.: Echte Flitterwochen sind in den Schulferien, in die unser Hochzeitstermin perfekt fällt, leider nicht bezahlbar - also langes Shoppingwochenende in einer meiner Lieblingsstädte).

Ach ja, und wo wir schon mal beim Thema Hochzeit sind: Bitte bitte bitte, liebe geladenen Gäste, denkt an die Rückmeldungsfrist bis zum 10.5. (beim Robert), damit wir euch auch gut versorgen können! Das wär spitze!

Von meiner Seite noch einen schönen Rest-Sonntag!

alltag

Montag, 23. März 2009 von Esther

Es gibt Menschen, die arbeiten bis zu 8 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche. Davor hab ich wirklich Respekt. Vor einem Jahr dachte ich, dass das Studium nicht besonders weniger anstrengend und zeitintensiv ist. Unterm Strich mag der Workload ähnlich sein - die Belastung ist in nahezu jeder Hinsicht eine andere… Von daher: nichts gegen Studenten und es mag da auch wirklich noch mal Unterschiede je nach Studienrichtung und so geben, aber bisher ist meine Feststellung, dass man als Student echt ein relativ schönes Leben hat.

8 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche klingt in meinen Ohren allerdings immer noch fast gut, denn mein Alltag sieht noch ein ganzes Stück anders aus. Da gibt es viel Schönes: Zum Beispiel kann ich quasi anfangen, wann ich möchte, wo ich möchte und wie ich möchte. Na ja, das heißt, dass ich mir die Termine, die ich mit den Familien habe, frei legen kann. Hier und da ist dann auch mal ein ausgiebiges Frühstück oder ein schöner Abend drin. Das hat allerdings auch wieder die Kehrseite, dass ja nicht nur ich, sondern im Idealfall auch die Familie zu besagtem Termin Zeit haben sollte. Resultat ist jede Woche folgendes: An 2 Tagen mach ich 5-6 Stunden und hab etwas Freizeit. Ein Tag hat wirklich 8 Stunden und die letzten 2 Tage der Woche haben mindestens 10 Stunden. Gerade Freitags werden es dann auch gern mal 12 - von morgens 9 bis abends 9… es sei denn, ich fahr Samstags arbeiten.

Jede Woche fahre ich im Schnitt 500km - ich mag mein Auto und höre gern Musik. Nur mein Rücken mag das weniger gern. Irgendwie hab ich beim Fahren wohl eine recht ungesunde Haltung. Dafür sitz ich dann abends auf meinem Heimtrainerfahrrad und mache danach lustige Yogapositionen auf dem BalanceBoard. Yoga soll gut für den Rücken sein, sagt ein Arbeitskollege.

Ich freue mich, wenn ich abends nach Hause komme und der Hund auf mich zurennt. Es ist schön, abends mit Micha noch eine Folge Grey’s Anatomy vor dem Einschlafen zu gucken. Langsam gewöhne ich mich auch an die Arbeit - vielleicht gewöhnen sich meine Familien auch so langsam an mich und es wird deswegen einfacher. Keine Ahnung. Mein Chef hat momentan ein Hoch - noch einfacher. Letzte Woche war das Wetter schön - noch ein wenig einfacher. Wenn das so weiter ginge, wäre das schön, aber Mittwoch hab ich Mitarbeitergespräch - das macht gar keinen Spaß und mich obendrein nervös.

Ich würd gern mal wieder ins Kino, aber das sagen Micha und ich schon seit Monaten. Am Wochenende ist es da immer so voll und unter der Woche wirds bei mir zu spät oder ich bin zu platt. Aber demnächst schaffen wir das bestimmt mal.

welkom

Dienstag, 03. März 2009 von Esther

oder: led op! drempels

Na? Wo sind wir wohl? Richtig! In den Niederlanden, wie es politisch korrekt heißt - um genau zu sein in Gelderland, in der Nähe von Zwolle, am Veluwemeer, im Landgoed t’loo.

Wir machen Urlaub - wohl verdienten, wie ich finde. Wir legen besonders viel Wert auf smakelijk eten, saunieren und Sonnenbank, wobei ersteres nicht so einfach ist, wenn das pannekokenhuis mandags gesloten hat. Manchmal gehen wir auch schwimmen. Und wir schmuggeln reichlich Chocomel - sowohl in kapselform für die Senseo, wie auch als Tetrapack.

Unser Hund hat schon auf den Teppich gekotzt, aber ansonsten geht es uns gut. Ach ja, und der Toaster ist kaputt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Walibis gesehen haben. Wir waren nämlich ganz in der Nähe von Walibi World (ehemals Six Flags - reichlich Achterbahnen) und da müssen dann doch Walibis auf der Weide stehen, oder? Die nächste Theorie besagt, dass schwarze Walibis Walibus heißen, aber das sei mal nur so dahingestellt.

Bedankt und tot ziens!

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