so auch mein Studium. Seit Mittwoch bin ich hochoffiziell diplomierte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin. Meine letzte mündliche Prüfung (das Kolloquium zur Dipl.-Arbeit) lief hervorragend (1,0) und ich bin gänzlich zufrieden.
Meine Schwester, ihr Freund, Robert und Micha waren dabei, als mir durch unseren Dekan feierlich die Urkunde überreicht wurde. Nach einem entspannten Sektempfang fuhren wir nach Köln, haben uns (auf meinen Wunsch) bei Pizza Hut (ich liebe Pizza Hut) vollgefressen und sind nach nur noch einer Kugel Ben & Jerrys ins Kino gerollt, wo wir endlich “The Dark Knight” gesehen haben (anbei: Cooler Film, aber 15min zu lang - aus 2Face hätte man nen neuen Film machen sollen).
Es war also ein durch und durch erfolgreicher Tag, der noch davon gekrönt wurde, dass mich mein Professor darum bat, einen Artikel für sein neues Buch, an dem er grad arbeitet, zu schreiben. Ein 20-30 Seiten langer Abriss über die Ergebnisse meiner Diplomarbeit soll es werden. Da sag ich natürlich nicht nein! Spannend, das alles.
Unterm Strich muss man nur leider sagen: Nen super-Abschluss gemacht und trotzdem liegt der Hartz-IV-Antrag auf meinem Schreibtisch.
So hier noch die Aufschlüsselung, weswegen der so oft und gern kommentierte Blogeintrag nun nicht mehr Existent ist. Die gesammte Diskussion ist hier ein bisschen aus dem Ruder gelaufen und führte obendrein noch sehr weit von der eigentlichen Problematik weg, die ich hier ansprechen wollte: Alkoholmissbrauch und der Raum den man damit der falschen Seite gibt. Einige Leute haben hier zudem neue Probleme gesehen und angesprochen, wo sie durchaus recht mit haben könnten, aber diese und noch weitere haben auch sehr richtig angemerkt, dass sich das Internet oder bzw. dieser Rahmen hier keineswegs dazu eignet, die Thematik in Gänze zu klären wie es in einer Gemeinde geschehen sollte. Es ist ein heikeler Sachverhalt, den man bestimmt besser bei einer GV oder einem Thementalk nochmals zu Sprache bringen könnte bzw. sollte, um zu einem gemeinsamen Konsenz zu kommen. Ich möchte die gesamte Diskussion hiermit abschließen und bitte keine Komments mehr diesbezüglich zu schreiben(ansonsten sehe ich mich auch gezwungen diese wieder zu entfernen).
So diesmal weniger Müll aus dem Gehirn, sondern etwas ganz ehrliches aus tiefstem Herzen! Jetzt solls nämlich auch die ganze Welt erfahren…nein nicht dass wir 2009 heiraten wollen, das ist schon lange kein Geheimnis mehr; Esther und ich(Michael) sind heute endlich ein halbes Jahr zusammen. Ich weiß manche Neider werden jetzt wieder kommen und anpreisen, dass diese Zeit kein langes Ende ist im Gegensatz dazu, was wir uns noch (reiflich überlegt) vorgenommen haben, aber ich nutze diese Gelegenheit hier, um meine Liebe preiszugeben.
Unser Start war von einigen massiven Gegenwinden gezeichnet, die zum einen aus Ängsten unsererseits und andererseits von außenstehenden Personen sich zusammensetzten. Diese haben wir aber, wie man konstant sehen kann, meisterlich überstanden. Es ist unsagbar schön an die Zeit zurückzudenken, als unsere Gefühle für einander alles in den Schatten stellten. Nach der kurzen Anhimmelphase in rosarot haben wir schnell unsere Grenzen in Sachen Wortgefechten versucht auszutesten und gemerkt, dass wir beide den gewissen Gegendruck brauchen, um zu wissen, dass man nicht alle machen kann.
Ich bin so unglaublich froh dass du Esther mir Gott so präsent gezeigt hast und wir schon in unserem ersten Gespräch den Glauben zum Thema hatten. Ich kann kaum fassen wie dankbar ich bin Gott gefunden zu haben und zu spüren, was er tun kann. Wir haben sehr schnell Gott mit in unsere Beziehung geholt, um ihn als Basis in dieser und für unser Leben zu wissen. Wir haben jede Entscheidung mit ihm getroffen, was für einen Teil zu dem Heiratsantrag führte, der ohne zu zögern angenommen wurde. Auch unser Gedanke bezüglich des Zusammenziehen haben wir Gott in die Hand gelegt und er hat uns das schönste zu Hause gegeben, in dem immer wieder unwahrscheinlich gut unser zweisames Leben in Liebe funktioniert.
Ich liebe ihre Durchdachtheit, vor allem wenn ich einmal wieder nicht weit genug überlegt habe, ich liebe Leidenschaft für Dinge die ihr Spaß machen, wie z.B. Musik oder Technik, was wir unter anderem teilen, ich liebe ihre Launen, die mich aufs Neue herausfordern und woraufhin uns nach einem Streit immer wieder vertragen, ich liebe ihre Liebe zu Gott, mit der sie mich zum Glück angesteckt hat und die wir nun zusammen ausleben können, ich liebe so vieles mehr noch aber natürlich auch ihr Äußeres, was mich noch vor jeglichem Gespräch fasziniert hat.
Esther ich liebe dich von ganzem Herzen
Ich möchte mein Leben mit die verbringen
4 Jobs, die Du in deinem Leben hattest
- Thekentante im damals berühmten Soundgarden
- Hausaufgabenvorsagerin
- Akten sortieren in der Firma von Freunden meiner Eltern
- Cocktailgläser spülen
4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst
- Fight Club
- American History X
- L.A. Crash
- 11.14
4 Orte, an denen Du gerne gewohnt hast
- Dortmund
- Bochum
- mehr gibts da nicht…
4 TV-Serien, die Du gerne anschaust
- One Tree Hill
- AWZ und GZSZ
- Gilmore Girls
- Grey’s Anatomy (wobei ich die aktuelle Staffel bis jetzt eher mau find…)
4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst
- Israel
- Kanada
- Djerba
- Nord- und Ostsee
4 Webseiten, die Du täglich besuchst
- myspace.com
- leben.andersalsgedacht.de
- google.de
- und noch andere blogs
4 Deiner Lieblingsessen
- Pizza
- gebratener Reis mit Huhn und Ei
- Spaghetti Bolognese aus der RUB-Mensa
- diverser Süßkram
4 Plätze an denen Du gerne im Augenblick sein möchtest
- irgendwo in der Sonne am Strand mit Micha…
4 erfüllbare Wünsche
- Heiraten und Familie und der ganze Kram
- nen Job
- irgendwann n schönes Haus oder ne süße Eigentumswohnung oder so
- 7kg weniger wiegen
4 Blogger, an die Du das Stöckchen weiter gibst
- Micha (ist zwar der selbe Blog, aber was solls)
- Nicole
- ich weiß niemanden mehr, der es noch nicht gemacht hat…
Also im Grunde ist das Folgende schon fast wieder verjährt, doch nach den letzten beiden Tagen Freunde durch die gleiche Sache, muss ich doch mein Händchen für ne dufte Tagesplanung hier nun noch zu Protokoll geben. Bevor ich starten kann, muss ich noch die grandiose Anschaffung von Inlinern von Seiten meiner Liebsten erwähnen, da wir uns unbedingt zusammen ein bisschen sportlich betätigen wollten. Also Tip für alle –> Decatlon Inliner (Hausmarke oda ähnliches), 40€, ne spitzen Sache (halten jetzt schon mehr als man sich versprochen hat, echt jetzt).
Also besagter Tag spielte sich vor nicht allzu langer Zeit ab, als hier dieses eigentlich halbwegs warme “Aprilwetter” am Bach war, wissta ne. Esther schon auf der Arbeit von kurzen Blagen genervt, wartet auf ihren Gatten, denn man könnt ja noch ne Runde Inlinern danach, nen bisschen halt (so weit alles klasse, weil bis hier hin ja der Frauenvorschlag). Gut, ich alles schön eingepackt und sie von der Arbeit abgeholt, woraufhin wir auch direkt losgerollt sind. “Ja aber wo lang” war die Preisfrage, naja man könnt ja den bekannten Weg nach Dahlhausen nehmen, weil wenn man keinen Bock mehr hätte, wär ja ein leichtes in den Bus zu springen. Tja aber ich (alter Wetterfrosch) dachte mir, hey warum fahren wir nicht mit der U-Bahn zu Kemnader See und rollen an der Ruhr entlang nach Hause (is ja auch nen Katzensprung; schon ma einer auf die Karte geschaut?). Na OK am See angekommen sagt uns das Radfahrerschilt eine lustige Zahl von 23km…gut dann machen wa halt nen Tagesausflug drausne (so habta noch im Hinterkopf…Frau arbeiten gewesen und so ne; hat sie aber noch freudig mitgemacht). Der Spaß war auch prinzipiell echt in nem Guten Umfang gegeben; zu Anfang (siehe Bild 1).
Nachdem wir dann so die ersten 6km hinter uns galssen hatten, bemerkten wir dann doch, dass sich einige dunkle Wolken zusammengezogen hatten. Wir dachten uns zu diesem Zeitpunkt erst mal: “Das wird nur nen Wolkenband sein, da fahren wir schnell drunter weg”. Ja, das klappte aber auch genau 10 Minuten lang bis wir den ersten Niesel bemerkten. Die ersten berechtigt angegrimmigten Blicke folgten prompt, aber ha hätt nicht besser sein könn, denn wir standen grad vor einer Flussgaststätte. “Zur alten Fähre” hieß das Ding…man echt nicht zu empfehlen, am Fuße von Stiepel (boa wie bei Oma zu Hause, die aber kein Geld für anständige Möbel hatte; ich mein Holzstühle in Förstergrün? und dann noch die Thekenhinterwand).
Aber ich verliere mich in Nebensächlichkeiten, weshalb ich beim weiterrollen wieder einsteige. Es sah zu diesem Zeitpunkt wieder trocken aus, weshalb wir aufbrachen, aber naja wie weit kamen wir…1km weiter, da öffnete der Himmel so richtig seine Schleusen. Es wurd immer schöner, denn jetz ging es auch noch kalt weiter. Wir quälten uns irgendwie dann doch wirklich noch bis an die Brücke nach Hattingen, wo wir in die 308 nach Linden hätten einsteigen müssen, doch wir hatten neuen Mut gefasst, weshalb wir den Rest doch auch noch schaffen wollten (tolle Idee). Naja wer kenn die Berge von Linden bzw. Hattingen?, auf jeden Fall kann man hier keine Inliner fahren. Um dies hier abzukürzen fasse ich zusammen: Es folgte ein Fußmarsch von nochmals 2 Stunden und nen dicken Regenguss bekamen wir ebenfalls ein 2. mal…gut Idee für den Tag gehabt MICHAEL.
Naja aber nun zum Ausgangspunkt zurück, normalerweise müsste Esther ein riesigen Hass auf Inlinerfahren haben, was sich aber zum Glück durch herrliche Fahrten an der Ruhr und am Kemnader See am Samstag und Sonntag nicht bewahrheitete (siehe Fotos 2 und 3).