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alltag

Montag, 23. März 2009 von Esther

Es gibt Menschen, die arbeiten bis zu 8 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche. Davor hab ich wirklich Respekt. Vor einem Jahr dachte ich, dass das Studium nicht besonders weniger anstrengend und zeitintensiv ist. Unterm Strich mag der Workload ähnlich sein - die Belastung ist in nahezu jeder Hinsicht eine andere… Von daher: nichts gegen Studenten und es mag da auch wirklich noch mal Unterschiede je nach Studienrichtung und so geben, aber bisher ist meine Feststellung, dass man als Student echt ein relativ schönes Leben hat.

8 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche klingt in meinen Ohren allerdings immer noch fast gut, denn mein Alltag sieht noch ein ganzes Stück anders aus. Da gibt es viel Schönes: Zum Beispiel kann ich quasi anfangen, wann ich möchte, wo ich möchte und wie ich möchte. Na ja, das heißt, dass ich mir die Termine, die ich mit den Familien habe, frei legen kann. Hier und da ist dann auch mal ein ausgiebiges Frühstück oder ein schöner Abend drin. Das hat allerdings auch wieder die Kehrseite, dass ja nicht nur ich, sondern im Idealfall auch die Familie zu besagtem Termin Zeit haben sollte. Resultat ist jede Woche folgendes: An 2 Tagen mach ich 5-6 Stunden und hab etwas Freizeit. Ein Tag hat wirklich 8 Stunden und die letzten 2 Tage der Woche haben mindestens 10 Stunden. Gerade Freitags werden es dann auch gern mal 12 - von morgens 9 bis abends 9… es sei denn, ich fahr Samstags arbeiten.

Jede Woche fahre ich im Schnitt 500km - ich mag mein Auto und höre gern Musik. Nur mein Rücken mag das weniger gern. Irgendwie hab ich beim Fahren wohl eine recht ungesunde Haltung. Dafür sitz ich dann abends auf meinem Heimtrainerfahrrad und mache danach lustige Yogapositionen auf dem BalanceBoard. Yoga soll gut für den Rücken sein, sagt ein Arbeitskollege.

Ich freue mich, wenn ich abends nach Hause komme und der Hund auf mich zurennt. Es ist schön, abends mit Micha noch eine Folge Grey’s Anatomy vor dem Einschlafen zu gucken. Langsam gewöhne ich mich auch an die Arbeit - vielleicht gewöhnen sich meine Familien auch so langsam an mich und es wird deswegen einfacher. Keine Ahnung. Mein Chef hat momentan ein Hoch - noch einfacher. Letzte Woche war das Wetter schön - noch ein wenig einfacher. Wenn das so weiter ginge, wäre das schön, aber Mittwoch hab ich Mitarbeitergespräch - das macht gar keinen Spaß und mich obendrein nervös.

Ich würd gern mal wieder ins Kino, aber das sagen Micha und ich schon seit Monaten. Am Wochenende ist es da immer so voll und unter der Woche wirds bei mir zu spät oder ich bin zu platt. Aber demnächst schaffen wir das bestimmt mal.

welkom

Dienstag, 03. März 2009 von Esther

oder: led op! drempels

Na? Wo sind wir wohl? Richtig! In den Niederlanden, wie es politisch korrekt heißt - um genau zu sein in Gelderland, in der Nähe von Zwolle, am Veluwemeer, im Landgoed t’loo.

Wir machen Urlaub - wohl verdienten, wie ich finde. Wir legen besonders viel Wert auf smakelijk eten, saunieren und Sonnenbank, wobei ersteres nicht so einfach ist, wenn das pannekokenhuis mandags gesloten hat. Manchmal gehen wir auch schwimmen. Und wir schmuggeln reichlich Chocomel - sowohl in kapselform für die Senseo, wie auch als Tetrapack.

Unser Hund hat schon auf den Teppich gekotzt, aber ansonsten geht es uns gut. Ach ja, und der Toaster ist kaputt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Walibis gesehen haben. Wir waren nämlich ganz in der Nähe von Walibi World (ehemals Six Flags - reichlich Achterbahnen) und da müssen dann doch Walibis auf der Weide stehen, oder? Die nächste Theorie besagt, dass schwarze Walibis Walibus heißen, aber das sei mal nur so dahingestellt.

Bedankt und tot ziens!

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